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Kognitive Verhaltenstherapie für Erwachsene

Psychotherapie

Unter Psychotherapie wird im Allgemeinen die gezielte Behandlung von psychischen Störungen mit Krankheitswert verstanden. Es existieren zahlreiche Psychotherapieverfahren. Als sogenannte "Richtlinienverfahren" sind jedoch nur drei Psychotherapieverfahren vom Gesetzgeber zur Heilkunde zugelassen, werden als ausreichend wissenschaftlich fundiert angesehen und von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt. Hierzu zählen:

  • die Verhaltenstherapie
  • die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • die Psychoanalyse

Kognitive Verhaltenstherapie

Das von mir angewandte psychotherapeutische Verfahren ist die kognitive Verhaltenstherapie in ihrer modernen Form. Hierzu gehört eine Vielzahl therapeutischer Methoden, die auf den Ergebnissen empirischer Forschung basieren und deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt wurde. Neueren Erkenntnissen zufolge leidet im Laufe seines Lebens fast jeder Dritte unter einer psychischen Störung. Mit Hilfe der Verhaltenstherapie lassen sich Wege finden, die Beschwerden zu beheben oder zumindest deutlich zu lindern. Der verhaltenstherapeutische Ansatz geht davon aus, dass problematische Verhaltensweisen oder Denkmuster im Laufe des Lebens bewusst oder unbewusst gelernt wurden und somit auch wieder verlernt werden können. Meistens sind in der persönlichen Vergangenheit gute Gründe zu finden, warum jemand auf Belastungen mit einem bestimmten Verhalten reagiert. Langfristig können sich solche Verhaltens- und Denkmuster jedoch verselbständigen, so dass sie am Ende mehr schaden als nutzen und zu psychischen Störungen führen. In einer Verhaltenstherapie werden neue Verhaltens- und Denkweisen erarbeitet, die dabei helfen, ein Problem besser als bisher zu bewältigen. Die Behandlung orientiert sich damit an konkreten Zielen. Eine Behandlung ist stets die Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. der Patient soll in die Lage versetzt werden, seine aktuellen wie auch mögliche zukünftige Probleme eigenständig und frühzeitig zu bewältigen. Zunächst werden nach der Sprechstunde hierzu die sogenannten probatorischen Sitzungen durchgeführt.

Psychotherapeutische Sprechstunden

Seit dem 01.04.2017 gibt es sogenannte Sprechstunden. Hierbei wird abgeklärt ob Sie unter einer behandlungsbedürftigen Erkrankung leiden. Falls erforderlich werden Folgetermine (Probatorik) vereinbart.

Probatorische Sitzungen

Es werden relevante Informationen zur Problematik erhoben, um gemeinsam hieraus Therapieziele sowie einen individuellen Behandlungsplan abzuleiten. Während der probatorischen Sitzungen werden zudem alle Angaben erfasst, die zur Erstellung des Antrags auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse notwendig sind. Hierzu ist es erforderlich, einen Konsiliarbericht von einem Hausarzt oder gegebenenfalls einem Neurologen bzw. Psychiater ausfüllen zu lassen. Am Ende der probatorischen Sitzungen wird die Entscheidung getroffen ob eine längerfristige Zusammenarbeit angestrebt wird.

Therapiesitzungen

Therapiesitzungen dauern im Einzel 50 Minuten und in der Gruppe100 Minuten. Um Ihnen schnellstmöglich Hilfe anbieten zu können, erfolgt die Behandlung in meiner Praxis zumeist als Verknüpfung aus Gruppen- und Einzeltherapie, in einer sogenannten Kombinationsbehandlung. Nach einer Kennenlernphase ausschließlich im Einzelkontakt mit mir, wird durch dieses Konzept zeitnah Zugang zu erforderlicher Therapie gewährleistet.
Am Ende der Kennenlernphase wird entschieden ob eine Kurzzeittherapie (maximal 24 Sitzungen, in den Schritten 12, 12) oder Langzeittherapie (60 Sitzungen) beantragt wird.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bei dem Wunsch von ausschließlich Einzeltherapie zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Traumatherapie & EMDR

Traumatherapie & EMDR

Mein Behandlungsschwerpunkt ist die Traumatherapie. Ich verfolge dabei einen schonenden Ansatz, der ein verhaltenstherapeutisches Vorgehen mit Stabilisierungsstrategien und traumakonfrontativen Schwerpunkten kombiniert. Dieser Ansatz ist leitliniengestützt.

Ich bin zertifizierte EMDR-Therapeutin und biete ebenfalls EMDR Supervision für Therapeuten an.

Was ist EMDR?

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine integrative Behandlungsmethode, welche die Psychologin Dr. Francine Shapiro für Menschen entwickelte, die traumatische Erfahrungen gemacht haben. Dr. Shapiro hat die Idee zur Erprobung und Untersuchung dieser Methode zufällig beim Spazieren gehen im Park entdeckt. Sie bewegte die Augen hin und her und erlebte eine deutliche Entlastung von Ängsten und depressiven Gedanken im Zusammenhang mit ihrer diagnostizierten Krebserkrankung. Die Methode wird inzwischen weltweit erfolgreich in der Behandlung von Traumafolgeerkrankungen eingesetzt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen ihre Wirksamkeit. Die EMDR-Methode folgt dabei einem Vorgehen in acht umschriebenen Phasen. Bei richtiger Indikation ist EMDR ein Verfahren mit deutlicher Wirkung, das aber auch nicht ohne Kontraindikationen und Nebenwirkungen ist. EMDR ist immer Bestandteil eines übergeordneten Behandlungsplans im Rahmen einer Verhaltenstherapie.

Weitergehende Informationen erhalten Sie unter www.emdr-institut.de oder www.EMDRIA.de .