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Gruppe

Um Ihnen schnellstmöglich Hilfe anbieten zu können, erfolgt die Behandlung in meiner Praxis zumeist als Verknüpfung aus Gruppen- und Einzeltherapie, in einer sogenannten Kombinationsbehandlung. Das bedeutet, die Behandlung erfolgt durch eine individuelle Kombination aus Gruppensitzungen und Einzelterminen. Nach einer Kennenlernphase ausschließlich im Einzelkontakt mit mir, wird durch dieses Konzept zeitnah Zugang zu erforderlicher Therapie gewährleistet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es bei dem Wunsch nach ausschließlich Einzeltherapie zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Kennenlernen & Beantragung der Therapie

Im Erstkontakt findet zunächst eine Psychotherapeutische Sprechstunde statt. Hierbei verschaffe ich mir einen Überblick, ob es eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung gibt. Nach der Sprechstunde werden je nach Art und Umfang des Problems, minimal zwei und maximal sechs weitere Kennenlernsitzungen im Einzelsetting durchgeführt. Am Ende der Kennenlernphase wird entschieden, ob eine Kurzzeittherapie (maximal 24 Sitzungen, in den Schritten 12, 12) oder Langzeittherapie (60 Sitzungen) beantragt wird.

Ablauf der Gruppentherapie

Jede Gruppe beginnt stets mit einer Einstiegsrunde, in welcher jeder Teilnehmer angibt, mit welchen Gefühlen er/sie gerade in der Gruppe sitzt. Anschließend vermittle ich wissenschaftlich fundiertes Wissen, entsprechend des Themenschwerpunktes der Gruppe. Danach erfrage ich, wer heute an einem persönlichen Ziel arbeiten möchte. Dies erfolgt stets freiwillig und niemand wird aufgefordert, Zielearbeitszeit in Anspruch zu nehmen. In der persönlichen Arbeitszeit wird anhand von individuellen Zielen gearbeitet. Das bedeutet, dass die Gruppe Ihnen hilft, zunächst ein für Sie passendes Ziel zu formulieren. Anschließend werden die Schritte zur Zielerreichung mit der Gruppe besprochen, Erfolge mit den anderen Teilnehmern geteilt und kommende Schritte überlegt. In meiner Praxis ist Gruppentherapie somit eine erweiterte Form von Einzeltherapie, mit mehr Personen als nur der Therapeutin, die Ihnen bei der Erreichung ihrer Ziele Unterstützung bieten. Jede Gruppe endet nach 100 Minuten mit einer Abschlussrunde, in der jeder die Möglichkeit hat, eigene Gefühle und Ressourcen zu benennen, die unmittelbar nach der Gruppe aktiviert werden.

Trauma eins - Montag 9.00 - 10.40 Uhr und Mittwoch 12.30 Uhr

Schwerpunkt der Gruppe ist die Steigerung von Stabilität hinsichtlich der vergangenen Traumatisierung. Der Umgang mit beispielsweise überflutenden Emotionen und Albträumen wird ebenso vermittelt wie die Wirkweise von Traumatherapie und den veränderten Hirnstrukturen durch Trauma. Neben der Informationsvermittlung arbeitet jeder an einem individuellen Ziel, ohne jedoch mit der Gruppe Inhalte des Traumas zu teilen. Dies ist eine offene, gemischtgeschlechtliche (= Teilnehmer und Teilnehmerinnen können wechseln) Gruppe mit maximal 9 Personen.

Trauma zwei - Montag 12.30 - 14.10 Uhr

Im Unterschied zu Trauma eins wird in dieser Gruppe schrittweise Traumamaterial mit der übrigen Gruppe geteilt. Hierfür muss eine gewisse Stabilität gegeben sein, die üblicherweise in Traumagruppe I erlangt wird. Außerdem ist der bereits geübte Umgang mit Überflutungssituationen eine Voraussetzung zur Teilnahme. Dieses Projekt wird engmaschig über Telefonkonferenzen durch MD Judith Lewis Herman (Klinische Professorin an der Harvard Medical School) und Kollegin supervidiert und beschäftigt sich mit einem neuen Konzept der traumatherapeutischen Arbeit. Es handelte sich um eine geschlossene, reine Frauengruppe, in der eine Form von traumakonfrontativer Arbeit anhand von individuellen Zielen, die sich die Teilnehmerinnen stecken, stattfindet. Die Behandlung dauert 16 Wochen bei einer Frequenz von einmal die Woche, 100 Minuten, mit 6-9 Teilnehmerinnen.

Stressbewältigung, soziale Kompetenz, Schlaf, Entspannung - Mittwoch 09.00 - 10.40 Uhr

In dieser Gruppe wird der Umgang mit Stress und Strategien zur Identifizierung von Stressverschärfern erprobt. Daneben werden soziale Kompetenzen wie Nein-sagen, Bedürfnisse äußern und Beziehungen gestalten in beispielsweise Rollenspielen erprobt. Auch werden verschiedenen Entspannungstechniken sowie der Umgang mit Schlafstörungen vermittelt. Dies ist eine offene, gemischtgeschlechtliche (= Teilnehmer und Teilnehmerinnen können wechseln) Gruppe mit maximal 9 Personen.

Angst, Depressionsbewältigung - Donnerstag 17.45 - 19.25 Uhr

Neben dem Kreislauf der Angst, depressionsaufrechterhaltenden Faktoren und Strategien im Umgang mit Grübeln werden in dieser Gruppe beispielsweise Inhalte zur Antriebsverbesserung, Reduktion von Sorgen und Bewältigung von Ängsten vermittelt. Dies ist eine offene, gemischtgeschlechtliche (= Teilnehmer und Teilnehmerinnen können wechseln) Gruppe von maximal 9 Personen.